sound of Haus

Ahnatreppen, Nordstadtpark

51.328435,9.504064

Kathrin Buchmann, Marieke Schröder, Hanna Fehlau

Dieser Ort ist für uns interessant, weil man hier dicht an die Ahna herankommt, die ansonsten in einer Art Graben liegt.
Das ist wichtig für unsere Intervention, da wir die Geräusche des kleinen Flusses genau wahrnehmen möchten, um dann wiederum mit einer akustischen Zuspitzung den Raum zu verändern.
Die wahrnehmbaren Geräusche an dieser Stelle sind leises Wasserrauschen und –plätschern, hervorgerufen durch kleine Hindernisse, auf die das Wasser trifft. Das sind beispielsweise die Flusskurven oder die Betonflächen zum Überqueren für Menschen.
Außerdem hört man vereinzelt das Quaken der Enten und das Rauschen von vorbeifahrenden Autos.
Den Raum verändern wir, indem wir die sanften Flussgeräusche mit der digitalen Widergabe des Getoses eines reißenden Flusses ins Extreme steigern.
Bei der Durchführung mit der ganzen Gruppe hatte das Geplätscher der Ahna eine beruhigende Wirkung auf unsere Kommilitonen, die durch unser künstliches Getose eher gestört wurde. Denn da alle den Ort kennen und wissen, wie er aussieht und welche Geräusche und Atmosphäre dazugehören, war sofort klar, dass dieses Geräusch, das stärkere Bewegung und Kraft vermittelt, nicht an den Ort gehört.